Archiv für Februar 2014

Film zur Zivilklausel-Auseinandersetzung in Kassel

Pressemitteilung – Student erstellte Film der im Fernsehen, im Kino und auch jederzeit im Internet zu sehen ist.

„Mich hat die politische Auseinandersetzung um Militärforschung interessiert“, schildert Elias Dörre seine Motivation ein Video über den Streit für eine Zivilklausel an der Universität Kassel zu produzieren. Der Student hat die Aktivitäten des „Arbeitskreis Zivilklausel“ über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet. Daraus geworden ist ein gut 14 Minuten langer Film der die Debatte an der Kasseler Universität zusammenfasst: „An dem Film habe ich rund 50 Stunden gearbeitet“, so Dörre. Hilfe bekam der 28-Jährige vom „Offenen Kanal Kassel“, die ihm das Film-Equipment zur Verfügung gestellt haben und Tipps beim Schnitt gaben. Der Film wird bald im Fernseh-Programm des „Offenen Kanals“ laufen. Im Rahmen einer Kurzfilm-Vorführung der Kunsthochschule Kassel soll der Film außerdem im Kino präsentiert werden. Zudem ist der Film jederzeit auf dem Internet-Videoportal „YouTube“ abrufbar:

Der „Arbeitskreis Zivilklausel“ freut sich über die Dokumentation: „Der Film fasst unser Engagement gut zusammen“, so Simon Kiebel von dem Arbeitskreis. Er hofft, dass der Film die Diskussion um Militärforschung in Kassel nochmal anfeuert: „Bislang gibt es an der Universität Kassel keinen wirksamen Mechanismus um Forschung für Krieg und Militär zu verhindern“, erklärt der Politik-Student. Wissenschaftler müssten Verantwortung übernehmen und sich auch moralischen Fragen stellen. Wie schon das Ende des Films ankündigt, will sich der „Arbeitskreis Zivilklausel“ trotz eines herben Rückschlags im vergangenen Dezember, als sich der Senat gegen eine bindende Zivilklausel aussprach, auch in Zukunft für friedliche und nachhaltige Forschung einsetzen. Die Studierenden hoffen dabei auf eine faire und sachliche Diskussion.